Ein Urlaub im Zelt auf dem Sattel eines Mountainbikes kann Ihnen so viele Erlebnisse bescheren, dass ein Aufenthalt an einem exotischen Reiseziel kaum damit mithalten kann. Sie glauben uns nicht? Menschen, die so etwas einmal erlebt haben, bleiben diesem Hobby in der Regel auch in den folgenden Jahren treu. Die Grundlage der Ausrüstung für eine mehrtägige Tour sind Fahrradtaschen.

Kaufen Sie Fahrradtaschen mit Bedacht
In der Regel lohnt es sich, etwas mehr zu bezahlen und in wetterfestes Material zu investieren, insbesondere gegen Regen. Solche Taschen sind innen gummiert, außen imprägniert und haben versiegelte Nähte, ähnlich wie es bei hochwertigen Zeltkonstruktionen der Fall ist.
Für Tagesausflüge reicht in der Regel eine hintere Tasche, die seitlich am Gepäckträger angebracht wird, oder eine obere Tasche, die jedoch meist nicht sehr stabil ist und daher am besten mit den seitlichen Taschen kombiniert wird. Die Seitentaschen bilden immer die Grundlage und mit diesen sollten wir beginnen, also möglichst ausgewogen links und rechts. Doch wie bereits erwähnt, reicht für einen Tagesausflug, bei dem nur ein Snack und leichte Kleidung zum Wechseln, eventuell eine Kamera und einige Kleinigkeiten verstaut werden, eine einzige Tasche völlig aus.

Achten Sie besonders auf die Auswuchtung des Hinterrads
Für mehrtägige Touren mit Zelt und Schlafsack müssen wir das Fahrrad sehr gut ausbalancieren, und hier zählt dann jedes zusätzliche Gramm. Dann lohnt es sich auch, die Sachen mit Bedacht zu packen und im Voraus zu planen, was in welche Tasche kommt. Von Vorteil sind gut unterteilte Innenfächer, die in Taschen unterteilt sind, oder Außentaschen.
Die Gewichtsverteilung ist besonders im hinteren Bereich wichtig; dort lassen sich in der Regel etwa 15 kg Ladung unterbringen, und ein so schweres und unausgewogenes Fahrrad lässt sich in Kurven und hügeligem Gelände schwerer handhaben.
Viele Biker schwärmen auch von der Fronttasche, die mit elastischen Gurten an der Drahtkonstruktion vor dem Lenker und der Vorderradgabel befestigt wird. Im Idealfall bietet sie Platz für eine Regenjacke, eine Windjacke und einen leichten Snack; geeignet kann auch eine durchsichtige Klettfolie sein, in der Sie eine Karte, ein Stück Papier und einen Stift zum Schreiben unterbringen können. Vergessen Sie die Papierkarte nicht – sollte Ihr Handy ausfallen, hilft Ihnen selbst die präziseste Navigation nichts.
Alle Gepäckstücke sollten leicht abnehmbar sein, am besten mit elastischen Gurten mit Stahlhaken an den Enden, die am Gepäckträger befestigt werden.